Bertram Koch
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CoachingPhilosophie7Todsuenden

Die 7 Todsünden

sind in Holywood immer wieder ein gerne verwendetes Thema. Insbesondere religiös fanatische Serienmörder richten sich gerne nach diesem "Sündenkatalog". Aber was steht dahinter?

Richtig würden sie als Hauptlaster bezeichnet. Sie sind eher die Ursachen für Sünden, als Sünden selber. (Wikipedia) Die erste Aufzählung dieser Laster erfolgte ende des 4 Jahrhunderts bei Euagrios Pontikos eine Christlichen Mönch, der diese Idee von Johannes Cassianus (ca. 360 - 435 n.Chr) übernommen hat. Die Strafe für diese Sünden erfolgte nach dieser Lehre nach dem Tod. Eine Bestrafung auf dieser Welt durch irgendwelche anderen Menschen ist nicht vorgesehen. 

Eine sehr schöne Darstellung diese Sünden findet sich bei Hieronymus Bosch (1450-1516)

Hieronymus Bosch- The Seven Deadly Sins and the Four Last Things

 

Was hat das Ganze mit Coaching zu tun? Insbesondere wenn der Coach, wie ich, kein Christ ist?

Wenn wir diese 7 Todsünden - um bei dem Begriff zu bleiben einmal im Detail betrachten, dann repräsentieren sie genau die Verhaltensweisen, mit denen die meisten Menschen sich ihr eigenes Leben ausgesprochen unangenehm gestalten. - Natürlich haben diese Verhaltensweise auch negative Auswirkungen auf Andere Menschen. Aber primär schaffen diese Laster genau jene Probleme, die in dem Menschen selbst negative Folgen mit sich bringen und unter denen der einzelne stärker leidet, als seine ganze Umgebung. 

In soweit spricht mehr als eine Christliche Regel dafür diese "Sünden" zu umgehen und sich die psychischen Folgen zu ersparen.

Eine detailierte Beschreibung und christliche Interpretation diese "Sünden" oder Laster findet sich bei der Erzdiözese Wien.

Hochmut oder Hybris = Weigerung der eigenen Menschlichkeit, bzw. Weigerung die eigene Fehlerhaftigkeit anzuerkennen

Neid / Eifersucht = Nicht zufrieden sein, mit dem was man hat und das haben zu wollen was der Anderen hat, bzw. einen Menschen besitzen zu wollen

Zorn / Bitterkeit = Agressionen gegen Andere frei ausleben, oder diese Agressionen in sich hinein zu fressen

Geiz / Enge = Materie und Besitz anhäufen und ihn höher werten, als das (eigene) Leben. Sich selbst nicht gönnen und Anderen auch nicht.

Unkeuchheit = Seine eigenen (nicht nur sexuellen) Triebe nicht unter Kontrolle zu haben und unachtsam zu leben, ohne die Leidenschaft mit der Vernunft zu verknüpfen

Übermäßigkeit / Gier = Also eine Sucht nach dem was wir begehren, gleichgütligt ob es sich um Essen, Drogen, Geld oder Fernsehen handelt. "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ (Paracelsus (1493 - 1541). Wenn es mehr ist, als wir brauchen wird es schlecht.

Trägheit / Lustlosigkeit = Die Unfähigkeit im Augenblick zu leben und den Augenblick zu genießen. Statt dessen wird alles kritisiert und als schlecht, oder nicht gut genug bewertet.

Schon wegen der Bilder von Pieter van der Heyden lohnt es sich den Originalartikel zu lesen der Erzdiözese Wien.

 

 

 

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